Unser Ziel ist es, dass Mensch und Pferd harmonisch miteinander arbeiten. Dieses Ziel kann unabhängig von der Reitweise erreicht werden, die man für sich selbst verfolgt.


Wichtig ist, dass wir nachher ein Pferd haben, das gerne und motiviert mitarbeitet und seinen Reiter verstehen kann. Hilfszügel helfen dabei aus unserer Sicht nicht weiter, sondern überspielen nur Verständigungsschwierigkeiten und führen zu einem frustrierten Pferd. Viel wichtiger ist ein respektvoller Umgang mit dem Pferd und das Bewusstsein über sein eigenes Handeln und die Konsequenzen.

Reiterlich lehnen wir uns am altkalifornischen Stil an, verschließen aber unsere Augen nicht vor anderen Reitweisen. So findet man aus nahezu allen Reitweisen Elemente, wenn sie aus unserer Sicht sinnvoll für Pferd und Reiter sind, z.B. akademische & klassische Reitkunst, Working Equitation, Freiarbeit.


Aber nicht nur das Reiten, auch das restliche Umfeld gehört dazu. Wie wird das Pferd gehalten? Passt das Sattelzeug? Ist das Pferd gesund? Wie ist der Umgang außerhalb der Reitbahn? Was möchte ich von dem Pferd und was tue ich dafür? Warum reagieren Pferde, wie sie reagieren? Wie nehmen die Pferde ihre Umwelt wahr? - All diese Fragen und deren Antworten können großen Einfluss auf die Beziehung zum Pferd haben.


Wir wollen mit unserem Reitunterricht alle Reitweisen ansprechen, vor allem aber Freizeitreiter, die eine engere Bindung zu ihrem/einem Pferd aufbauen wollen. Ob Anfänger, Wiedereinsteiger oder schon erfahrener Reiter ist dabei unerheblich. Auch das Alter spielt keine Rolle. So können bereits kleine Kinder (ab ca. 8 Jahre) den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Pferd lernen. Aber auch Späteinsteiger können hier abseits vom üblichen Drill langsam an die neue „Materie Pferd“ herangeführt werden. Alles verläuft in dem Tempo, wie es für Pferd und Reiter sinnvoll ist. Um diese Individualität zu gewährleisten, wird der Unterricht überwiegend in Einzelstunden angeboten. Wenn die Ziele und Probleme sowie die Vorkenntnisse vergleichbar sind, kann auch Gruppenunterricht mit maximal 3 Reitern sinnvoll sein.


Zum Unterricht gehören neben Hintergrundwissen zur Entwicklung des Reitsports, Haltung und alltäglicher Umgang vor allem auch eine gewisse Abwechslung für Pferd und Reiter. Folgende Elemente kann der Unterricht daher enthalten:


> klassischer Dressur/Westernunterricht


> Trail


> Bodenarbeit


> Gelassenheitstraining


> Doppellonge/Langzügel/Longenarbeit (mit/ohne Stangen)


> Zirzensische Lektionen


> Arbeit mit der Garrocha












NEU:

Seit März 2018 bin ich lizensierte Trainerin in Dualaktivierung© und Equikinetic©. Die Trainingsmethode passt sehr gut zu uns, da sie reitweisenübergreifend einsetzbar ist und sich speziell an Freizeitreiter richtet. Aber auch Pferde, die im Leistungssport eingesetzt werden, profitieren von dieser Ausbildungsmethode.


Ziel beider Trainingsmethoden ist es, ein ausbalanciertes und gut bemuskeltes Pferd zu bekommen. Die blau-gelben Pylonen und Schaumstoffgassen sollen die Hirnaktivität des Pferdes animieren und sind damit eine Art Gehirnjogging für das Pferd. Das zusätzliche Intervalltraining gibt Pferd und Reiter eine verlässliche Struktur und fördert Konzentrationsfähigkeit und Motivation. Aber auch die Position des Menschen gegenüber dem Pferd wird gestärkt. Für das Pferd ist es immer entscheidend, wer wen bewegt. Wir arbeiten daran, unsere Position gegenüber dem Pferd nicht zu verlieren. Dies können wir ganz speziell in der Positions- und Fahnenarbeit machen, aber auch in unser weiteres Training mit dem Pferd in der longierten Dualaktivierung© und Equikinetic© immer wieder bestätigen.

In der Dualaktivierung© (geritten oder longiert) werden zum großen Teil die klassischen Übungen für Pferd und Reiter sichtbar gemacht. Das Pferd soll lernen, selbständig seine Balance zu finden, ohne vom Reiter in eine Form gezwungen zu werden. 

Equikinetic© ist ein Muskelaufbauprogramm. Die Pferde werden in konstanter und korrekter Innenstellung auf einer 8-Meter-Volte im Schritt und ggf. im Trab gearbeitet. Der Longenführer ist nah beim Pferd (optimal: Schulterhöhe), um den korrekten Bewegungsablauf zu fördern. Um gerade auf gebogener Linie gehen zu können, muss das Pferd alle Muskelpartien einsetzen. Ein enormer Kraftaufwand, der zu einer gleichmäßigen Bemusklung führt. Diese gleichmäßige Muskulatur ist Grundvoraussetzung, dass die Pferde uns Menschen als Reiter unbeschadet tragen können.


Der Unterricht kann auf unseren Pferden erfolgen oder mit dem eigenen Pferd, auch am eigenen Hof (mobiler Reitunterricht).



Unsere Preise (alle Preise in schwedischen Kronen, inkl. Mwst.)




Ihr könnt uns auch für Trainingstage bei euch am Stall buchen. Teilnehmeranzahl: 3 – 6 Reiter

Mögliche Themen: Positions- und Fahnenarbeit, Equikinetic©, Dualaktivierung© (geritten/longiert), Horse-Agility; Working Equitation; Garrocha, Trail – Hindernisse können z.T. mitgebracht werden, z.B. Tor, kleine Wippe, Dualgassen, Pylonen, Tonnen!


Kosten (inkl. Reisekosten, sofern es nicht weiter als 100 km von Urshult stattfindet):


Halbtageskurs = ca. 3 – 4 Stunden (1x Theorie/1 x Praxis)

500:-/Teilnehmer (50:- für Zuschauer)


Ganztageskurs = ca. 6 - 8 Stunden (2x Theorie/2 x Praxis)

950:-/Teilnehmer (100:- für Zuschauer)


2-Tageskurs = (3 x Theorie/4 x Praxis)

1800:-/Teilnehmer (200:- für Zuschauer)

52 Wochen im Jahr Natur pur für Mensch und Pferd